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Winterzauber auf der Mühlviertler Alm

Ursprüngliche Region mit einer großen Auswahl an Winteraktivitäten


12.12.2013

Auf der Mühlviertler Alm in Oberösterreich wird von November bis in den April hinein der Winter zelebriert, wie er authentischer, ursprünglicher und echter nicht sein kann. Hier ist man sich der traditionellen Werte bewusst und Mensch und Natur noch im Einklang.

Auf der Alm, da knirscht der Schnee. Angezuckerte Hügel, soweit das Auge reicht. Sonnenstrahlen spielen mit dem Schnee den Glitzerreigen, der Himmel strahlt mit um die Wette. Und erst die Stille - Augenblicke, die so richtig gut tun. Aufatmen, die frische, kräftige Luft einsaugen. Hier funktionieren Spaß und Glück auch ohne Hightech. Statt kitschiger Weihnachtsmärkte beeindruckt die Vielzahl an Ursprünglichem.

Die Sehnsucht nach Besinnung, innerer Einkehr und Erholung vom Trubel ist ja gerade in der Zeit vor Weihnachten besonders groß. Die Mühlviertler Alm bietet, abseits der Hektik unserer Tage, jene Gastfreundschaft, Tradition und Ursprünglichkeit, die man sucht. Adventmärkte, Krampusauffahrten, Perchtenläufe, Adventausstellungen bis zum romantischen Märchenadvent auf der Hirschalm versetzen die Besucher zurück in ihre Kindheit. Laternenwanderungen, Adventsingen und -Konzerte vermitteln Emotionen rund um Weihnachten, wie es früher war.

Neben den zahlreichen Advent-Attraktionen sind es vor allem die Winter(-Sport)-Angebote, welche die Alm-Besucher zum Schwärmen bringen. Die Winter-Aktivitäten auf der Mühlviertler Alm reichen von Winterreiten oder Schneeschuhwandern über Ski- und Langlauf bis zur Entspannung und Gesundheit im Lebensquell Bad Zell. Regional erstreckt sich die Mühlviertler Alm von Bad Zell im Süden bis Liebenau im Norden und von St. Leonhard im Westen bis St. Georgen am Walde im Osten.

Was gibt es Schöneres, als auf dem Rücken der Pferde die Natur zu entdecken, zu erleben und zu genießen? Speziell im Winter ist die fein kupierte Landschaft der Mühlviertler Alm besonders reizvoll. Nach einem herzhaften Ausritt nimmt einen die familiäre Atmosphäre auf einem Reiterhof auf. Aufwärmen, abwarten und Tee trinken. Denn am nächsten Tag geht es weiter zum nächsten Hof. Über ein dichtes Netz von Reitwegen, das auch in der kalten Jahreszeit bestens benutzbar ist.

Es ist schon etwas Besonderes, sich mit der Kraft der Natur durch den tief verschneiten Wald ziehen zu lassen. Zwei Pferdestärken genügen, um umweltfreundlich Vortrieb zu haben. Insgesamt acht Betriebe bieten Pferdeschlitten- und Kutschenfahrten an: Für den romantischen Ausflug zu zweit auf eine einsame Lichtung oder das gemeinsame Familienerlebnis. Und zum Abschluss lässt sich bei einer kräftigen Jause und heißen Getränken ein wunderschöner Tag Revue passieren.

Auf der Alm, da geht es hoch hinauf. Auf über 1.000 m, nebelfrei, in glasklarer Luft. Eine Kraftkammer für Herz, Kreislauf und Lunge. Einige Wanderwege werden im Winter besonders präpariert oder geräumt - optimal auch für Hundebesitzer für den Auslauf ihrer Lieblinge. Eine Schneeschuhwanderung ist ideal, um die wunderschöne Landschaft zu erkunden. Aber auch einmal sein Tempo zu reduzieren und so richtig tief durchatmen. Um erste Erfahrungen mit den Sportgeräten zu sammeln, werden beispielsweise in Bad Zell regelmäßig Schnupperkurse angeboten. Geführte Winterwanderungen mit Schneeschuhen unter anderem von der Highland Farm in Liebenau, vom Urlaubsbauernhof Kriechbaumer in Schönau, von der Nordweide in Unterweißenbach oder vom Karlingerhaus in Königswiesen erfreuen sich großer Beliebtheit.

Der Johannesweg, ein 84 km langer spiritueller Rundwanderweg, wird auch im Winter zum besonderen Erlebnis. Da es sich um einen Rundweg handelt, kann man an jeder Wegstelle und in jedem Ort einsteigen - offizieller Ausgangspunkt ist die Gemeinde Pierbach. In drei oder vier Tagesetappen ist der Johannesweg auch im Winter zu bewältigen. Die Pension Neubauer in Kaltenberg bietet Wanderern das "Wandern ohne Gepäck" an, holt sie von dort ab, wo sie gerade angekommen sind, um sie am Folgetag wieder zum Weiterwandern ebendort abzusetzen.

Von zwei Kilometer Rundkursen bis hin zu 12 Kilometer doppelt gespurten Loipen finden Langläufer hier viele Möglichkeiten zum Erholen und Trainieren. Die Mühlviertler Alm Gemeinden St. Georgen am Walde, Unterweißenbach, Liebenau und Königswiesen sind Partner des größten Loipeneldorados im Mühlviertel und westlichen Waldviertel, der Aktivwelt Freiwald. Mit ihren Hochebenen in einer Lage von 500 bis 1000 Meter Seehöhe und rund 300 Kilometer gespurten Loipen, ist die Region ein wahres Langlaufparadies. Große Übersichtstafeln markieren die Einstiegspunkte der Loipen in den Gemeinden. Die schneesicheren Loipen führen die Langläufer durch tief verschneite Landschaften und verträumte Winterwälder. Darüber hinaus verfügt die Wintersportarena Liebenau seit November 2012 über drei homologierte FIS Strecken.

Die kleinen aber feinen Skigebiete der Mühlviertler Alm sind ideal für Familien. Schi- und Snowboardkurse werden in St. Georgen am Walde beim Schorschi angeboten. Hier gibt es auch Flutlicht-Skispaß und Après Ski in der Hexenhütte. Das Schi-Erlebnis auf der Stoaninger Alm in Schönau genießt man auch hier mit Flutlicht. Für mutige Pistenflöhe und coole Nachwuchs-Schicrosser hält die Wintersportarena in Liebenau Vieles bereit. Liftfahren ist in Liebenau - dank Tellerlift - kinderleicht. Die Skicrosser bevorzugen in der Wintersportarena die Wellenbahn und den Mini-Cross Parcours.

Bad Zell setzt voll auf die heilende Wirkung des Edelgases Radon, das bei Rheuma, Erkrankungen der Atemwege und des Bewegungsapparates sowie bei Hautproblemen hilft. Im Kurhotel oder im 4-Sterne-Hotel & Spa Lebensquell gibt es viele spezifische Anwendungen. Wer richtige Entspannung sucht, der lässt sich in der Wasser- und Saunaoase verwöhnen.

Weitere Infos zur Mühlviertler Alm und etliche Veranstaltungs-Tipps finden Sie unter www.mva.at.